Oettinger: Verbeamtung Homosexueller verbieten

Freitag 30 Oktober 82160 Teilen

Oettinger: Verbeamtung Homosexueller verbieten

09.01.2017, Pressekonferenz in Berlin. Das große Thema; Grundvoraussetzungen zur Arbeit in staatlichen Ämtern.
Ursprünglich sollte es darum gehen, ob man die Maßnahmen zur Verbeamtung verschärfen sollte, da sich im letzten Jahr einige Skandale abspielten an denen sich Beamte im öffentlichen Dienst beteiligten. Die Fälle in denen Beamte selbst beteiligt waren und vom Staat abgesichert waren, waren gestiegen. Dagegen wollte man an diesem Tag vorgehen und die Sicherheitsprüfungen verschärfen.
Oettinger aber schien das ganze falsch verstanden zu haben, er beharrte auf seiner meinung Homosexuelle seinen zu verweichlicht und damit anfälliger für Korruptionen kritischen Ausmaßes. Dies ließe sich bereits dadurch erkennen, dass sie sich vom neuen deutschen Trend der gleichgeschlechtlichen Liebe mitreißen ließen und nun auf unnatürliche Weise die deutsche Toleranz ausnutzten.
Der LSVD (Lesben- und Schwulenverband) ist Empört: "Eine solche Diskriminierung sollte Deutschland sich nicht gefallen lassen. Einen Menschen der diesartige Aussagen trifft, können und wollen wir in unserer Politik nicht dulden."
Oettinger jedenfalls weigert sich zur Zeit weitere Erklärungen abzugeben, bisher ist demnach nicht klar, in wie weit sich die Kritärien zur Verbeamtung durch seine Äußerung beeinflussen lassen. Dies wird eine weitere Konferenz am 28.2. nun zeigen.


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