Pizzaservice muss 5.000 Euro Schadenersatz zahlen, weil er falsche Pizza lieferte

Montag 30 November 12683 Teilen

Pizzaservice muss 5.000 Euro Schadenersatz zahlen, weil er falsche Pizza lieferte

Weil ein Pizzaservice aus Bremen einem Kunden zum 2. mal innerhalb einer Woche eine falsche Bestellung lieferte, hat es dem Kunden gereicht. Er verklagte den Pizzaservice wegen Vertragsbruch auf 5.000 Euro Schadenersatz.

"Es kann doch wohl nicht sein, dass ich keine Käsepizza bestelle und dann eine Gyrospizza bekomme" schimpfte der Kläger lautstark.
Das Gericht gab dem Kläger Recht und verurteilte den Pizzaservice zur Zahlung von 5.000 Euro.
Der Kläger konnte glaubhaft darlegen, dass er aufgrund der falschen Lieferungen im Nachhinein aufgrund der späten Uhrzeit woanders kein Abendessen mehr bekam und somit hungrig zu Bett ging. Darüber hinaus hätte der Pizzaservice aus dem ersten Fehler lernen müssen. Somit entschied das Gericht, dem Kläger die geforderte Summe zuzusprechen.
Der Inhaber des Geschäftes hat angekündigt, das Urteil anzufechten.

"5000 Euro wegen zwei Falschlieferungen ist doch unverschämt. 2500 Euro hätten´s auich getan" so der Inhaber.


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