Heinrich-Kraft-Schule in Frankfurt - Reporter decken auf

Sonntag 29 November 97345 Teilen

Heinrich-Kraft-Schule in Frankfurt - Reporter decken auf

Fechenheim. Die Heinrich Kraft Schule in Frankfurt Fechenheim Muss bald vorerst ihre Pforten schließen. Verdeckte Reporter ermittelten gegen Schadstoffbelastungen in den Schulcontainern.
In beiden Bürocontainern beklagten sich Mitarbeiter, die in diesen Containern arbeiteten, über schlechte Raumluftqualität, schlechten Geruch und gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Reizungen der Augen, der Haut und der Atemwege.

Auf Nachfrage berichtet Frau Georg, die Direktorin der Heknrich-Kraft-Schule, dass dieses Problem mit Schadstoffen an Schulen schon länger bestehe. „Dieses Problem hatten wir schon öfters, unsere Schule wurde deshalb vor einiger Zeit kernsaniert.“ Laut Messungen vom Gesundheitsamt bestünde keine Gefahr. „Es wird viel zu wenig in den Klassenräumen gelüftet. Folge dessen sind Hautreizungen wegen zu trockener Luft nichts neues“.
Doch wie kann das sein? Die Jugendhilfemitarbeiterin Nina Schmidt berichtet von fährlissigen Messungen. „Da will man uns weismachen, dass unsere gesundheitlichen Beschwerden aufgrund trockener Raumluft entsteht. Das ist der Gipfel. Wir Jugendhilfemitarbeiter haben große gesundheitliche Beschwerden wie Hals,- Kopf,- und Gliederschmerzen. Und das, seit dem wir im Container sind.“
Weiterhin berichtet Frau Schmidt, dass das Jugendhilfeteam sich beim Umweltarzt in Bayern gesundheitlich durchchecken liesen. Ergebnisse seien aber noch nicht vorhanden.

Nach den Winterferien soll das Problem aber behoben sein, hofft Frau Georg: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung." So könne vielleicht eine bessere Lüftungstechnik helfen. Das Ordinariat überlegt sogar, im Notfall andere Container oder Holzbaracken zu besorgen. "Aber angesichts der Flüchtlingsströme soll es schwierig sein, überhaupt solche Container zu bekommen", sagt Georg. Doch vorerst werden andere Lösungen geprüft, und die Kinder dürften sich über die externen Unterrichtsangebote freuen.


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