Rosenmontag 2018 wird kurzfristig verlegt

Mittwoch 20 Januar 39369 Teilen

Rosenmontag 2018 wird kurzfristig verlegt

Nachdem schon seit mehreren Monaten der Verband der christlichen Imame gegen das Datum des Rosenmontags geklagt hatte, gab ihm jetzt das Oberverwaltungs-Gericht Recht. Im nächsten Jahr wird somit erstmals der Rosenmontag verlegt, obwohl er in festem Zusammenhang mit dem Osterfest steht.

Der neue Termin wurde auch gleich vom Gericht vorgegeben, da sonst andere christliche Verbände mit einer Klage gedroht hatten. Städte wie Köln, Mainz und sogar auch Düsseldorf waren mit in die Entscheidungsfindung einbezogen worden und werden alle Teilnehmer umgehend informieren, dass die Rosenmontagszüge jetzt am 19.02.2018 wie geplant stattfinden. Damit entsteht das erste Mal seit der Reformation des Karnevals von 1823 eine terminliche Gleichheit mit der Buurenfasent in Basel. Der schweizerische Verband begrüßte zugleich auch diese Gemeinsamkeit.

Das Festordnende Commitée der Stadt Düsseldorf begrüßt die Verschiebung, da sie mit dem verspäteten Ablauf sehr gute Erfahrung gemacht hatte und endlich die Besuchermarke von 500.000 Besuchern überschritten wurde.

Das Festkommittee Kölner Karneval hingegen freut sich darüber, da dann die Besucherströme die 1,5 Millionen Besuchern nicht überschritten werde.

Alleinig die Stadt Mainz sieht es kritisch, fügt sich jedoch der Entscheidungsfindung und überlegt sich eine besondere Aktion am 19.02.2018. Ob es eine besondere Parade von Bundespolitikern oder eine Aktion in Bezug auf die Jamaika-Koalition sein wird, teile der Sprecher nicht mit.

Sogar der Karneval ist damit politisiert worden und fügt sich dann der Mehrheit der Bevölkerung und ändert seine Feiertage. Bisher wurde den Karnevalisten regelmäßig vorgeworfen, sehr an Traditionen zu hängen, dieses ist hiermit eindeutig widerlegt worden. Mit solch einem Verhalten kann der Karneval der Zukunft nur besser werden und die Jugend hat jetzt mehr Tage zum Feiern, denn den wahren Grund für Karneval und und Fastnacht kennt davon keiner mehr.


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